Spannender 4-Tages Trail

Bei rechtzeitiger Anreise am Vortag habt Ihr genügend Zeit, anzukommen, die Isis vor dem Haus zu begrüßen und Euch im Zimmer einzurichten. Mit einem guten Abendessen fängt schon der Urlaub und die Erholung an. Morgens frühstücken wir von 8-9 Uhr, danach wird gesattelt und wir reiten los. Bei klarer Sicht können wir vom Haus aus fast die ganze Reitstrecke überblicken, wir haben ja eine Fernsicht bis Frankfurt, das sind ca. 70 km Luftlinie. Wir reiten von der Herchenhainer Höhe vorbei an Herchenhain über den Ernstberg auf einen alten Grenzweg. Dann kommen wir durch ein Waldgebiet mit vielen flotten Töltstrecken. Gegen Mittag erwartet uns in einer Grillhütte ein schönes Picknick. Frisch gestärkt geht es durch eine wunderschöne hügelige Hochwiesenlandschaft nach Nieder-Seemen und Wenings.

Gegen 17 Uhr erreichen wir Bindsachsen dort erwartet uns Conny mit einem Begrüßungssekt und die Pferde bleiben hier auf der Koppel. Sonja bringt uns zurück zum B&B und dort lassen wir den Tag bei einem leckeren Abendessen ausklingen.

Am 2. Tag freut sich schon jeder auf "sein Pferd" und wir reiten nach dem Aufsatteln Richtung Büdinger Wald. Auf einem schönen alten Eselsweg, an dem die Römer angeblich schon Ihre Weingärten hatten erreichen wir Büdingen zu unserer Mittagsrast. Büdingen hat eine sehr schöne liebevoll restaurierte Altstadt mit vielen Fachwerk-und Sandsteinhäusern und natürlich dem Fürstenschloß.

Nach der Pause geht es flott über lange Töltstrecken und durch eine Furt. Wir wundern uns wieviel Natur man hier erleben kann. Der Glauberg ist eine alte Kultstätte der Kelten. Unsere Isis bleiben hier auf einer großen Apfelbaumwiese, und wir werden wieder bergauf gefahren.

Der Glauberg ist unser tiefster Punkt und es ist spannend am 3. Tag zu sehen, wie weit wir schon geritten sind.

Da geht es wieder bergauf über die alten Handelspfade, die es schon vor 1300 Jahren gegeben hat. Mittags erreichen wir die Neumühle in Selters, eine ganz urige Kneipe. Während wir essen dürfen die Isis im Garten Pause machen. Unsere nächste Station ist Kloster Konradsdorf. Bergauf sind unsere Tölter wieder unschlagbar, dafür werden sie bei den Orlitzhöfen mit einer großen Weide belohnt. Wir übernachten wieder im B&B.

Am 4. Tag geht es weiter bergauf aber die Isis haben damit kein Problem. Dann kommt von Werner immer wieder die Frage: Können wir ein bischen schneller? Denn wunderschöne Wald-und Wiesenwege laden dazu ein. Unterwegs gehen wir nochmal auf die Burg Lißberg. Hier ist Phototermin. Danach erwartet uns Sonja an der Weidenkirche in Steinberg zur Mittagsrast. Nach einem leckeren Picknick geht es wieder weiter bergauf. Herchenhain sieht immer noch weit aus, aber die Isis kennen hier schon jeden Weg und wissen, dass es nach Hause geht. Daher freuen sie sich über jede Galoppstrecke, und ich hoffe Ihr auch. Wir erreichen Herchenhain gegen 17 Uhr, und wer dann noch nicht nach Hause fahren will kann gerne auch nochmal bei uns übernachten.